Schwanger & Erkältet?

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Was du gegen eine Erkältung in der Schwangerschaft tun kannst.

Was tun bei Erkältung?

„Hatschi!“ Eine Erkältung trifft nicht nur in der Schwangerschaft. Doch jetzt heißt es Vorsicht, denn viele frei verkäufliche Medikamente oder Hilfsmittel, die man sonst verwendet, sind für das ungeborene Baby oder die Mutter gefährlich. Doch was tut jetzt gut, bei Halsschmerzen, Husten & Co.? Wer gezielt Informationen zu einem speziellen Arzneimittel sucht, findet diese auf Embryotox.

Besonders wichtig in der Frühschwangerschaft:

Sieht man dir deine Schwangerschaft noch nicht aus 10 Metern Entfernung an? Dann informiere immer den behandelnden Arzt oder Apotheker, damit er dich individuell beraten, aufklären und behandeln kann.


Halsschmerzen:

In der Schwangerschaft:

  • Tees & Getränke:
    •  Viel trinken, das hält die Schleimhäute feucht.
    • Salbei-Arzneitee aus der Apotheke.
    • Fenchel-Arzneitee wirkt beruhigend.
    • Honig wirkt antibakteriell und beruhigt die gereizte Schleimhaut.
    • Warme Milch legt sich heilend auf die Schleimhaut und liefert gleichzeitig ein Extra plus an Calcium.
    • Heiße Zitrone – frisch gepresst wirkt sie am besten.
  • Anwendungen
    • Inhalation:
      • Wirkt auch bei Halsschmerzen Wunder.
      • Ist mit einem Topf heißen Wassers und einem Handtuch über dem Kopf immer parat. Aber Vorsicht – in der Do It Yourself Version herrscht Verbrühungsgefahr, sollte der Topf oder die Schüssel umfallen.
      • Einen Inhalator gibt es in der Apotheke günstig, Spülmaschinen geeignet und für die ganze Familie wiederverwendbar, z.B. Transpulmin oder Pinimenthol.
      • In der Schwangerschaft darf aber nicht mit Menthol inhaliert werden. Insofern ist man mit einem Inhalationsbalsam für Kinder gut beraten, z.B. Transpulmin für Kinder oder Pinimenthol Erkältungsbalsam mild.
      • Zur Inhalation können auch Salzwasser oder Kamillentee verwendet werden.
      • Man kann nie zu oft inhalieren. Je öfter, desto größer ist die Wirkung.
      • Keine Überdosierung möglich!
    • Raumluftfeuchtigkeit:
      • Die Luft in Räumen, in denen wir uns aufhalten, ist besonders im Winter und nachts, zu trocken!
      • Optimal ist eine Raumluftfeuchtigkeit um die 40 Prozent.
      • Lege nasse Handtücher auf die Heizung oder trockne die Wäsche auf dem Ständer im Schlafzimmer.
    • Gurgeln:
      • Salbei-Arzneitee aus der Apotheke. 10-15 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Dann gurgeln.
      • Mit Chlorhexamend forte alkoholfrei gurgeln. Dies entfernt viele Bakterien aus Mund und Rachen und dämmt somit die Entzündung ein.
  • Frei verkäuflich:
    • Phytohustil Hustensaft aus Eibischwurzelextrakt nimmt die Halsschmerzen.
    • Isländisch Moos oder Emser Salz Lutschpastillen beruhigen.
    • Bonbons lutschen, Kaugummi kauen.
    • Vorsicht! Einige Lutschpastillen enthalten zum Teil Antibiotika oder Betäubungsmittel. Diese dürfen weder in der Schwangerschaft, noch in der Stillzeit angewendet werden!
  • Schmerzmittel:
    • Paracetamol kann in der gesamten Schwangerschaft gegen leichte bis mäßige Schmerzen bei Bedarf eingesetzt werden.
    • Ibuprofen kann gegen mittelstarke Schmerzen eingesetzt werden. Jedoch nicht im 3. Drittel der Schwangerschaft, also nur bis zur 28. Woche.
    • Nicht erlaubt sind:
      • Aspirin darf nicht in der Dosierung (500mg) eingenommen werden, die sonst gegen Erkältung erhältlich ist. Es sollte auch sonst nur auf ärztlichen Rat hin eingenommen werden.
      • Anti-Grippe-Mittel wie Grippostad & Co. dürfen nicht eingenommen werden, da Inhaltsstoffe dem Baby schaden können!
    • Bist du unsicher – Embryotox hilft dir bei spezifischen Fragen weiter.

In der Stillzeit:

  • Es gelten dieselben Empfehlungen mit einer Ausnahme:
    • Der starke Salbeit-Arzneitee zum Gurgeln sollte nicht getrunken werden, da dies die Milchproduktion verringern kann!

Schnupfen:

In der Schwangerschaft & Stillzeit:

  • Tees & Getränke:
    • Viel trinken, das macht den Schleim flüssiger.
    • Heiße Zitrone – frisch gepresst wirkt sie am besten.
  • Anwendungen
    • Inhalation:
      • Wirkt bei verstopfter Nase Wunder.
      • Ist mit einem Topf heißen Wassers und einem Handtuch über dem Kopf immer parat. Aber Vorsicht! In der Do It Yourself Version herrscht Verbrühungsgefahr, sollte der Topf oder die Schüssel umfallen.
      • Einen Inhalator gibt es in der Apotheke günstig, Spülmaschinen geeignet und für die ganze Familie wiederverwendbar, z.B. von Transpulmin oder Pinimenthol.
      • In der Schwangerschaft darf aber nicht mit Menthol inhaliert werden. Insofern ist man mit einem Inhalationsbalsam für Kinder gut beraten, z.B. Transpulmin für Kinder oder Pinimenthol Erkältungsbalsam mild.
      • Zur Inhalation können auch Salzwasser oder Kamillentee verwendet werden.
      • Man kann nie zu oft inhalieren. Je öfter, desto größer ist die Wirkung.
      • Keine Überdosierung möglich!
    • Raumluftfeuchtigkeit:
      • Die Luft in Räumen, in denen wir uns aufhalten, ist besonders im Winter und nachts, zu trocken!
      • Optimal ist eine Raumluftfeuchtigkeit um die 40 Prozent.
      • Lege nasse Handtücher auf die Heizung oder trockne die Wäsche auf dem Ständer im Schlafzimmer.
    • Einreibung:
      • Mit Kinder Erkältungsbalsam kannst du dir Brust und Rücken einreiben.
      • Durch deine Körperwärme lösen sich die ätherischen Öle und es ist eine Art milde Inhalation.
    • Nasendusche:
      • Eine Nasendusche ist sehr einfach und selbst mit kleinen Kindern machbar!
      • Eine Nasendusche gibt es günstig in deiner Apotheke, sie ist immer wiederverwendbar.
      • Durch die Spülung mit milder Emser Salz Lösung oder für die Harten mit Kochsalz, wird selbst zäher Schleim gelöst.
      • Gerade bei Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) eine absolute Befreiung!
    • Nasensprays:
      • Die effektiven, abschwellenden Sprays (Inhaltsstoff Xylometazolin) für Erwachsene sind in der Schwangerschaft mit Vorsicht zu genießen. Denn der Inhaltsstoff kann dazu führen, dass sich die Blutgefäße zusammen ziehen und das nicht nur in der Nase, sondern auch bei der Blutversorgung deines Babys. Allerdings sind solche Effekte erst bei sehr häufiger (über 4 Mal/Tag) Anwendung beschrieben.
      • Du darfst jedoch Kinder- oder Babynasenspray mit Xylometazolin (z. B. Nasic für Kinder) anwenden, denn es ist deutlich geringer konzentriert.
      • Es gibt Sprays mit Meerwasser, z.B. Bepanthen Nasenspray. Diese wirken ebenfalls abschwellend und lösend. Zudem ist ein heilender Inhaltsstoff enthalten. Jedoch wirken diese Sprays nicht so stark wie die chemischen Kindernasentropfen.
      • Aspecton bietet ein Nasenspray mit ätherischen Ölen (enthält jedoch geringe Mengen Menthol). Solltest du darunter jedoch eine Zunahme der Wehen verspüren oder unter Frühwehen leiden, bitte sprich vorher mit deinem Arzt.
  • Frei verkäuflich:
    • ACC 600 Brausetabletten verflüssigt den Schleim. Es gibt keine beschriebenen Risiken in der Schwangerschaft.
    • Mucosolvan verflüssigt ebenfalls den Schleim. Es gibt keine beschriebenen Risiken in der Schwangerschaft.

Husten:

In der Schwangerschaft & Stillzeit:

  • Tees & Getränke:
    • Viel trinken, das macht den Schleim flüssiger. Hilft beim Abhusten.
    • Heiße Zitrone oder warme Milch mit Honig nimmt dem rauen Hals den Hustenreiz.
    • Thymiantee beruhigt die Bronchien.
    • Inhalation:
      • Wirkt bei trockenem und bei feuchtem Husten wahre Wunder, denn es löst den Schleim.
      • Ist mit einem Topf heißen Wassers und einem Handtuch über dem Kopf immer parat. Aber Vorsicht! In der Do It Yourself Version herrscht Verbrühungsgefahr, sollte der Topf oder die Schüssel umfallen.
      • Einen Inhalator gibt es in der Apotheke günstig, Spülmaschinen geeignet und für die ganze Familie wiederverwendbar, z.B. von Transpulmin oder Pinimenthol.
      • In der Schwangerschaft darf aber nicht mit Menthol inhaliert werden. Insofern ist man mit einem Inhalationsbalsam für Kinder gut beraten, z.B. Transpulmin für Kinder oder Pinimenthol Erkältungsbalsam mild.
      • Zur Inhalation können auch Salzwasser oder Kamillentee verwendet werden.
      • Man kann nie zu oft inhalieren. Je öfter, desto größer ist die Wirkung.
      • Keine Überdosierung möglich!
    • Raumluftfeuchtigkeit:
      • Die Luft in Räumen, in denen wir uns aufhalten, ist besonders im Winter und nachts, zu trocken!
      • Optimal ist eine Raumluftfeuchtigkeit um die 40 Prozent.
      • Lege nasse Handtücher auf die Heizung oder trockne die Wäsche auf dem Ständer im Schlafzimmer.
    • Einreibung:
      • Mit Kinder Erkältungsbalsam kannst du dir Brust und Rücken einreiben.
      • Durch deine Körperwärme lösen sich die ätherischen Öle und es ist eine Art milde Inhalation.
      • In der Stillzeit bitte nur den Rücken einreiben. Sonst kann es durch den veränderten Geruch zu Stillproblemen kommen.
    • Bäder:
      • Bitte in der Schwangerschaft nicht ins Erkältungsbad. Dies könnte deinen Kreislauf zu sehr belasten.
      • In der Stillzeit tut dir ein Erkältungsbad sehr gut.
  • Frei verkäuflich:
    • ACC 600 Brausetabletten verflüssigt den Schleim. Es gibt keine beschriebenen Risiken in der Schwangerschaft & Stillzeit.
    • Mucosolvan verflüssigt ebenfalls den Schleim. Es gibt keine beschriebenen Risiken in der Schwangerschaft & Stillzeit.
    • Phytohustil Hustensaft beruhigt sanft und natürlich den Hustenreiz mit Eibischwurzelextrakt.
    • Sambucus nigra Globuli lösen zähen Schleim.
    • Bitte keine Hustenstiller verwenden, außer der Arzt verschreibt sie ausdrücklich! Hustenstiller können das Atemzentrum deines Babys erreichen und dämpfen. Dann atmet es nicht mehr ausreichend.

Kopfschmerzen & Gliederschmerzen:

In der Schwangerschaft & Stillzeit:

  • Natürlich Helfen:
    • Frisch gepresster Zitronensaft mit einem Espresso weitet die Hirngefäße und kann dadurch Kopfschmerzen nehmen.
    • Viel Wasser trinken! Häufig sind Kopfschmerzen ein Zeichen von Wassermangel.
    • Pfefferminz-Öl auf die Schläfen und den Nacken auftragen. In dieser Anwendung ist es nicht schädlich, da es keine Wehen auslösen kann.
    • Eine kurze Ruhe- oder Schlafpause einlegen.
    • Kalte Umschläge auf der Stirn.
    • Die Schläfen massieren.
    • Frische Luft.
  • Frei verkäuflich:
    • Ibuprofen 600 mg hilft schnell – darf aber in der Schwangerschaft nur bis zur 28. Schwangerschaftswoche verwendet werden!
    • Paracetamol 500 mg kann während der Schwangerschaft und Stillzeit verwendet werden. Vorsicht, in höherer Dosierung (über 4 Gramm/Tag bzw. ab 8 Tabletten) schadet es der Leber!
    • Das darf nicht eingenommen werden:
      • Aspirin 500
      • Hoch dosierte Coffein oder Anti-Grippe-Medikamente

Fieber:

In der Schwangerschaft & Stillzeit:

  • Ab Temperaturen von über 38,4 Grad Celsius spricht man von Fieber. In der Schwangerschaft solltest du bei Fieber zeitnah einen Arzt aufsuchen. Eventuell benötigst du eine ärztlich betreute Behandlung.
  • Natürlich Helfen:
    • Wadenwickel, sprich kalte Umschläge um die Unterschenkel, wenn das Fieber sinkt, unterstützen die Fiebersenkung.
    • Viel trinken. Du verlierst durch das Schwitzen viel Flüssigkeit.
    • Lindenblütentee wirkt gegen leichte Temperaturerhöhung.
  • Frei verkäuflich:

Dieser Beitrag ersetzt weder einen Arztbesuch, noch stellt er eine Behandlungsempfehlung dar. Er dient lediglich der Information.

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